Typografie im E-Mail Marketing: Die besten Newsletter-Schriftarten

Newsletter-Schriftarten
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ie visuelle Gestaltung von Newslettern ist eine der wichtigsten Bestandteile bei der Erstellung von E-Mail-Kampagnen. Zum Newsletter Design gehört neben passenden Bildern und einer ansprechenden Struktur auch eine geeignete Newsletter-Schriftart. Welchen Einfluss Typografie auf die Leser hat und wie Sie die richtige Schriftart für Ihr E-Mail Marketing wählen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was ist Typografie?

Typografie beschreibt die Gestaltung von Text. Programme wie Word und GoogleDocs bieten Nutzern verschiedene Schriftarten an, mit denen der eigene Text unterschiedlich formatiert werden kann. Die Vielzahl an Schriftarten können in Familien kategorisiert werden. Eine der wichtigsten Unterscheidungen sind Fonts mit Serifen und serifenlose Schriften – auch Serif oder Sans Serif genannt. Als Serife werden die feinen Linien am Ende eines Buchstabenstrichs bezeichnet. Eine der bekanntesten Schriftarten mit Serifen ist Times New Roman. Bekannte Optionen ohne Serifen sind Arial und Calibri. Neben der Schriftart kann die Darstellung von Text auch durch Größe, Farbe und Auszeichnungen verändert werden. Klassische Schriftauszeichnungen sind fett, kursiv und unterstrichen.

Wie beeinflusst Typografie die Wahrnehmung von Newslettern?

Die Wahrnehmung von Text ist stark abhängig von der Darstellung. Neben der Lesbarkeit, die eine der wichtigsten Eigenschaften ist, stellt die Schriftart auch ein Teil des Corporate Designs dar. Als solche spiegelt die Typografie das Unternehmen wieder. Eine eher verspielte und auffälligere Schrift wie Horizon eignet sich so eher für ein Lifestyle-Unternehmen als eine Unternehmensberatung.

Bei der großen Auswahl kann es Nutzern schwer fallen, die passende Newsletter-Schriftart zu finden. Um Darstellungsfehler zu vermeiden, empfiehlt es sich jedoch eine der bekannten Schriften zu nutzen. Denn einige Fonts werden von E-Mail Clients oder Betriebssystemen nicht erkannt. Alternativ kann im HTML eine sogenannte Fallback-Schrift definiert werden, falls die eigentlich gewählte Darstellung nicht verfügbar ist. Fallback-Schriften sind in der Regel Fonts, die in den meisten Betriebssystemen hinterlegt sind. Hierzu zählen zum Beispiel: Georgia, Times New Roman, Arial, Helvetica, und Verdana.

Experten-Tipp: Um die Lesbarkeit zu garantieren, empfiehlt es sich eine serifenlose Schrift für Newsletter zu wählen. Insbesondere in einem Textblock und bei kleinerer Darstellung sind serifenlose Schriftarten sehr viel besser zu erkennen als Serifenschriften.

Wie können Schriftarten in HTML-Code eingefügt werden?

Google Fonts bietet Ihnen über 900 Fonts, die Sie in Ihr HTML einbinden können. Die Fonts müssen dabei zuerst per Link eingebunden werden, so dass die Schriftart beim Abrufen der Newsletter geladen werden kann. Im weiteren Verlauf Ihres Mailings können Sie den Font regulär im CSS nutzen und so die Darstellung der Textblöcke bestimmen. Anleitungen zur Nutzung von Google Fonts finden sich direkt auf der Webseite.

Hier ein einfaches Beispiel zur Einbindung von Fonts im HTML:

Experten-Tipp: Google Fonts bietet Ihnen etliche Schriftarten. Sein Sie sich jedoch bewusst, dass die meisten Schriftarten nicht von den E-Mail Clients Ihrer Empfänger unterstützt werden. Allgemein gilt: Systemschriften wie Arial sind zwar etwas langweilig, dafür werden Ihre Texte garantiert überall gleich angezeigt.

Wie können Sie Schriftarten bei Newsletter2Go auswählen?

Newsletter Editor

Der Drag&Drop-Editor von Newsletter2Go bietet Ihnen die Auswahl aus 10 Schriftarten. Ähnlich wie in einem Textprogramm können Sie diese ganz ohne Programmierkenntnisse nutzen. Zur Auswahl einer Newsletter-Schriftart klicken Sie lediglich auf einen Textblock und wählen Ihre gewünschte Option aus. Die Schriftarten von Newsletter2Go sind alle geprüft und werden auf allen Endgeräten richtig angezeigt. Möchten Sie eine andere Schrift verwenden, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Einerseits können Sie Textblöcke mit Hilfe des HTML-Blocks selbst coden und so in das Template einfügen. Andererseits können Sie ein eigenes HTML-Template hochladen und über Newsletter2Go versenden. Der Nachteil: Hochgeladene Templates können Sie nicht im Editor bearbeiten. Mit den Premium-Templates von Newsletter2Go können Sie sich jedoch Ihr Wunsch-Template programmieren lassen. Das einmal erstellte Template mit all Ihren Lieblings-Features können Sie für jeden Newsletter mit dem Newsletter2Go-Editor anpassen.

Experten-Tipp: Neben der Schriftart haben Sie in dem Editor von Newsletter2Go auch andere Optionen, die Darstellung Ihres Textes anzupassen. Neben Größe, Farbe, Hintergrundfarbe und Auszeichnungen gibt es auch eine Reihe an vorformatierten Stilen, zum Beispiel für Überschriften.

Fazit: Nicht alle Schriftarten eignen sich für Newsletter

Die Wahl der perfekten Newsletter-Schriftart ist nicht einfach. Bei der Entscheidung sollte neben der Lesbarkeit auch das gewünschte Mail Design einbezogen werden. Ausgefallene Fonts sollten dabei jedoch nur mit Vorsicht verwendet werden. Achten Sie darauf, immer eine Fallback-Schrift einzufügen und testen Sie neue Fonts ausführlich, bevor Sie diese in Newslettern versenden.

Über den Autor

Johannes Kohlmann
Werkstudent Online Marketing bei Newsletter2Go

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