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Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung – Worauf kommt es an?

17. Januar 2018

Am 25. Mai 2018 ist es soweit: Die DSGVO tritt alleinig in Kraft und löst damit das bisherige Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) weitestgehend ab. Die neuen Regelungen gelten EU-weit und sollen die Gesetze zum Datenschutz vereinheitlichen. Das Dokument enthält insgesamt 99 Artikel auf 88 Seiten.
Die neue Datenschutz-Grundverordnung gilt für alle Personen und Unternehmen, die personenbezogene Daten verarbeiten. Solche Daten sind all jene Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare Person beziehen. Dazu zählen beispielsweise Name, Anschrift, aber auch beispielsweise die IP-Adresse oder IBAN. Unter Verarbeitung versteht man in diesem Zusammenhang das Speichern, Übermitteln oder Bearbeiten der Daten.
In unserem Whitepaper haben wir Ihnen gemeinsam mit dem Händlerbund die wichtigsten Inhalte der Datenschutz-Grundverordnung übersichtlich ausgearbeitet und dargestellt. Bereits vor Inkrafttreten der DSGVO sollten die Vorbereitungen beginnen, um Ihre Datenschutzkonformität sicherzustellen. Laden Sie sich einfach das Whitepaper herunter und seien Sie gut informiert.

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Die DSGVO und das E-Mail Marketing

Der Datenschutz-Standard in Deutschland ist bereits vergleichsweise hoch. Dennoch müssen im Rahmen der DSGVO zusätzliche Anforderungen beachtet werden. Auf Grundlage der DSGVO werden bei datenschutzrechtlichen Verstößen horrende Bußgelder verhängt.
Einerseits ist natürlich weiterhin die gesetzliche Erlaubnis oder Einwilligung durch den Empfänger notwendig, um beispielsweise Newsletter zu versenden bzw. dessen Daten zu erheben und zu verarbeiten. Darüber hinaus ist auch ein Setup in technischer und organisatorischer Hinsicht nötig. Besondere Beachtung finden hier sowohl der Vertrag zur Auftragsverarbeitung als auch die technische und organisatorische Maßnahmen zur IT-Sicherheit.

Rechtssicherheit und Adressgenerierung im E-Mail Marketing

Möchten Sie Newsletter versenden, darf dies nicht ohne Einwilligung des Empfängers geschehen. Um auf Nummer sicher zu gehen, und einen einverständlichen Newsletterversand zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen stets das Double-Opt-in-Verfahren. Eine datenschutzrechtliche Einwilligung muss jedoch einige Mindestanforderungen beachten. Dazu zählt beispielsweise, dass die Einwilligung durch eine ausdrückliche Handlung des Adressaten durchgeführt werden muss. Diese Einwilligung muss protokolliert werden und jederzeit widerrufbar sein.

Der rechtssichere Newsletterversand – was ist zu beachten?

Für den Versand von Newslettern gelten weiterhin die Vorgaben des Telemediengesetzes (TMG). In kommerziellen Newslettern muss also beispielsweise ein Impressum integriert werden, das Angaben über den Versender preisgibt. Zu diesen Angaben zählen sowohl Name und Anschrift als auch der Vertretungsberechtigte und unter Umständen die Aufsichtsbehörde. Weiterhin müssen auch Registergericht und Registernummer in das Impressum aufgenommen werden.

Die DSGVO ist ein sehr umfassendes Regelwerk mit einer Vielzahl von Anforderungen, die Unternehmen und Personen betreffen. Datenschutz ist wichtig. Wir empfehlen Ihnen, eine professionelle Beratung für die Umsetzung der eigenen Prozesse nach den Vorgaben der DSGVO einzuholen. In unserem Whitepaper geben wir Ihnen einen ersten Einblick in die neue Gesetzeslage.

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